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Federico Taddia
(Präsident der Jury)
Federico Taddia ist 40 Jahre , Radio- und Fernsehmoderator, Journalist und Autor. Er moderierte "Screensaver" bei Rai3, "L'Altrolato" und "Monolocale" bei Radio2, "Pappappero" und "Mine va-ganti" bei Radio24", wo er momentan jeden Samstag mit "L'Altra Europa" zu hören ist. Er hilft bei der Verfassung der Texte von Fiorello (italienischer Showmaster) mit, arbeitet beim Programm "Ballarò", der Wochenzeitschrift "Topolino" und der Tageszeitung "La Stampa" mit. Er ist Autor folgender Bücher: Mamma posso farmi il piercing, in Zusammenarbeit mit Federica Pellegrini, Perché le stelle non ci cadono in testa?, in Zusammenarbeit mit Margherita Hack, Perché siamo parenti delle galline?, in Zusammenarbeit mit Telmo Pievani, Perché i vulcani si svegliano?, und in Zusammenarbeit mit Mario Tozzi, Fuori luogo: inventarsi italiani all'estero, in Zusammenarbeit mit Claudia Ceroni . Er begeistert sich für kleine, originelle und virtuose Geschichten, die er dann im Radio, im Fernsehen und in geschriebener Form erzählt.


 
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Angelika Burtscher
Geboren in Österreich, lebt zwischen Bozen und Turin, Italien. Seit 2002 arbeitet sie als Designerin und Kuratorin. Sie ist Teilhaberin des Designstudios Lupo&Burtscher. 2003 startet sie, in Zusam-menarbeit mit Daniele Lupo, das Projekt Lungomare, eine Ausstellungplattform. Das Studio leitet, zusammen mit Lungomare, eine Reihe von Designprojekten. Diese Projekte zeichnen sich vor allem durch einen interdisziplinären Zugang zum Design aus. 2009 gibt sie in Zusammenarbeit mit Daniele Lupo, Alvise Mattozzi, und Paolo Volontè das Buch Biografie di oggetti / Storie di cose (Bruno Mondadori) heraus und 2008 veröffentlicht sie zusammen mit Manuela Demattio und Roberto Gi-gliotti Dream City Us —Exercises for Urban Perception (Studienverlag, Innsbruck). 2009 bekam sie die Forschungsstelle in der Abteilung für Design an der Jan Van Eyck Akademie in Maastricht. 2010 veröffentlichte sie in Zusammenarbeit mit Judith Wielander das Buch visible–where art leaves its own field and becomes visible as something else (Sternberg Press, Berlin-New York).

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Serena Giordano
Sie wurde 1961 in Mailand geboren. 1980 beginnt sie ihre künstlerische Karriere im Bereich der angewandten Künste (Illustration, Graphik, Publicity, Bühnengestaltung und Bühnenausstattung). Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Galerien in Italien wie auch im Ausland ausgestellt worden. Zu ihren Ausstellungen jüngsten Datums gehören: Saints and the city o il brusio degli angeli, Studio Bauccio, Mailand (2011). Miracoli contemporanei di Santa Rosalia, Visu Gallery, Kokkola (Finnland), 2009 und Centro d'arte Piana dei colli, Palermo, 2009. Sie unterrichtet an der Accademia di Belle Arti in Genua. Von 2000 bis 2011 hat sie an der Universität Genua gelehrt. Sie war als Visiting Artist bei der Nordic school of art in Kokkola (Finnland) eingeladen. Sie hat soeben ihr Buch Disimparare l'arte, manuale di antididattica, (Il Mulino, Bologna 2012) beendet. In Zusammenarbeit mit Alessandro Dal Lago hat sie Mercanti d'aura, logiche dell'arte contemporanea (Il Mulino, Bologna 2006) und Fuori cornice, l'arte oltre l'arte (Einaudi, Turin 2008) veröffentlicht.
 
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Patrick Ohnewein
Manager des Zentrums Free Software & Open Technologies des TIS Innovation Parks Südtirol. Er koordiniert ein Team von Projektmanagern, die europäische Projekte auf verschiedensten Ebenen leiten. Er widmet sich der beständigen Forschung und Entwicklung der Free Software Community in Südtirol, er ist Gründungsmitglied und Leiter der Linux User Group Bozen- Bolzano- Bulsan. Jährlich organisiert er die South Tyrol Free Software Conference. Er koordiniert mehrere Mailing Listen im Sektor der freien Software und ist als Informatikexperte bei verschiedenen Komitees tätig.
Nach fast 10 Jahren als Softwareentwickler in der Privatwirtschaft, leitet er nun die Free Software Foundation Europe. Das europäische Projekt CoCOS – Competence Center Open Source South Tyrol ermöglichte es ihm, seine Leidenschaft zu seinem Beruf zu machen, indem er sich auf Betreuung von Team- ,Entwicklungs-, und Forschungsprojekten im IT-Bereich spezialisiert hat.
 
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Roberto Pinto
Er ist Kritiker und Kurator für zeitgenössische Kunst. Von 1989 bis 1995 hat er in der Redaktion des Kunstmagazins "Flash Art" gearbeitet, zuerst als Redakteur und dann, von Januar 1993 bis März 1996, als Chefredakteur. Seit 1993 arbeitet er mit der Redaktion von Radio Popolare zusammen. Zu seinen wichtigsten veröffentlichten Essays gehören: Cuba Los Mapas del Deseo, Kunsthalle Wien, 1999; Maurizio Cattelan, Phaidon, London 2000; Hardcore, Palais de Tokyo, Paris 2003; Lucy Orta, Phaidon, London 2003. Zu den wichtigsten von ihm betreuten Ausstellungen gehören: Subway, 1998 Mailand; Stranger Knocking, Padiglione Italiano Biennale von Melbourne 1998; Arte all'arte 2000; Transform, 2001, Triest; Short Stories, 2001, Mailand; Americas Remixed, 2002 Mailand; Dimensione Follia, 2004 Galleria Civica di Arte Contemporanea in Trient, Spazi Atti (con J.H. Martin), 2004 PAC, Mailand; Confini (curata mit Cincinelli und Collu) Museo Provinciale Nuoro 2006. Er hat die acht Auflagen von La generazione delle immagini, einer Reihe von Treffen zum Thema Zeitgenössische Kunst, organisiert. Er war an der Organisation der 5. Gwangju Biennale, Korea (2004) und der 3. Biennale in Tirana (2005) beteiligt. Er ist Wissenschaftler im Bereich „Zeitgenössische Kunst" an der Universität Trient.
 
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Karl-Ludwig Schibel
Soziologe, hat von 1970 bis Anfang der Neunziger Jahre Sozialökologie an der Abteilung für Soziologie der Universität Frankfurt und an der Universität Pesaro-Urbino unterrichtet. Er koordiniert seit dem Jahr 1988 die „Fiera delle Utopie concrete" (Messe der konkreten Utopien), bei der jährlich in Città di Castello Erfahrungen und Lösungsvorschläge für eine umweltverträglichere Wirtschaft und Gesellschaft gebracht werden. Seit dem Jahr 1992 ist er im Vorstand des „Klima Bündnis", wobei er Koordinator für Italien ist. Des Weiteren ist er Mitglied und Koordinator des Komitees von „Terra Futura"und des Verlagskomitees von „EcoScienza". In Zusammenarbeit mit Wolfgang Sachs hat er die Toblacher Gespräche in die Wege geleitet und moderiert. Er ist aktiv tätig als Referent und Dozent zu Themen aus der Sozialökologie und der Klimapolitik Zu seinen Veröffentlichungen jüngsten Datums zählen: Climate Justice and Human Rights in Global Mitigation and Local Adaptation, Fondazione Lanza, Padua 2010, Le emergenze ambientali, Caritas Italiana, Nell'occhio del ciclone, Il Mulino 2009, Kommunebewegung, in Roland Roth, Dieter Rucht (Ed.), Die sozialen Bewegungen in Deutschland seit 1945. Ein Handbuch, Campus, Frankfurt am Main 2008. Er betreut die Rubrik Life Style in der Halbmonatszeitschrift "Qual Energia" und Le buone pratiche in der Monatszeitschrift "l'altrapagina".


 
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Antonio Cosentino
(Präsident der Jury)
Er ist Gründer und Direktor des Forschungszentrum für Philosophie, Dozent in den Fächern Geschichte und Philosophie in Lyzeen und Supervisor für Praktika an der SSIS der Universität Kalabrien, an der er auch als Dozent tätig ist Co -Direktor der Reihe “Impariamo a pensare” des Verlegers Liguori. Beim selben Verlag hat er Costruttivismo e formazione. Proposte per lo sviluppo della professionalità docente veröffentlicht und unter anderem folgende Bände herausgegeben Filosofia e formazione. 10 anni di Philosophy for children in Italia. Er hat zahlreiche Artikel und Essays zu philosophischen und pädagogisch-didaktischen Themenbereichen in Fachzeitungen und Bänden veröffentlicht. 2008 ist Filosofia come pratica sociale beim Verlag Apogeo erschienen.

 

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Marco Aime
Anthropologe, Journalist und Schriftsteller. Dozent für kulturelle Anthropologie an der Universität Genua. Er war als Forscher in Benin, Burkina Faso und Mali, und überdies auch in den Alpen, tätig. Neben zahlreichen Artikeln in nationalen Tageszeitungen hat er verschiedene anthropologische Texte über die von ihm besuchten Länder veröffentlicht: Chalancho, ome, masche, sabaque. Credenze e civiltà provenzale in valle Grana (Centre de Minouranço Prouvençal, Coumboscuro, 1992); Il mercato e la collina. Il sistema politico dei Tangba (Taneka) del Benin settentrionale. Passato e presente (Il Segnalibro, 1997); Le radici nella sabbia (EDT, 1999); Diario dogon (Bollati Boringhieri, 2000); Sapersi muovere. Pastori transumanti di Roaschia in collaborazione con S. Allovio e P.P. Viazzo (Meltemi, 2001); La casa di nessuno. Mercati in Africa occidentale (Bollati Boringhieri, 2002), Eccessi di culture (Einaudi, 2004). Des Weiteren ist er Autor folgender Belletristikwerke: Taxi brousse, Fiabe nei barattoli. Nuovi stili di vita spiegati ai bambini, Le nuvole dell’Atakora.
 
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Andrea Lissoni
Kunsthistoriker und Kurator. Neben seiner Tätigkeit im Forschungsbereich zum Verhältnis zwischen zeitgenössischer Kunst, Performing Arts, Moving Images und Marginal Imagery, arbeitet er an Studien, unterrichtet (Universität Udine und Universität Bocconi) und leitet Ausstellungs-und Verlagsprojekte. Er ist Co-Direktor des internationalen Festivals Netmage und Mitgründer des Künstlernetzwerks XING. Als Kurator des Verlagsprojekts Cujo arbeitet er mit “Le Purple Journal”, “Flash Art”, “Mousse,Close-Up” und “Rolling Stone Italia”, für dessen Kunstkolumne er verantwortlich ist, zusammen. 2005 war er künstlerischer Kurator der Ausstellung Circular, seines wichtigsten Projekts, dieses Event wurde beim Fußballstadium San Siro in Mailand im Auftrag der Illustrierten „Domus“ präsentiert. Infolgedessen wurde er 2006 zum künstlerischen Leiter von Domus Free Zone. Folgende seiner Bände wurden vom Bruno Mondadori- Verlag herausgegebeni Frontiere e territori, Il cinema di Amos Gitai, Gabriele Basilico, Architetture, città, visioni und Fra le immagini. Foto, cinema, video di Raymond Bellour. Als Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der Stiftung Buziol von Venedig, hat er im Laufe des Jahres 2008 zwei Videoausstellungen Ballads from our invisibles parks (La rada, Filmfestival in Locarno) und Clouds of sounds, innerparks (Fair:play, Lugano) organisiert, gefolgt von einem interdisziplinären Forschungsprojekt über die neuen Möglichkeiten der Kunst im urbanen europäischen Raum Check-in architecture und hat folgende Ausstellungen organisiert Daydream Fields (Fondazione Claudio Buziol, Venedig) und eine Einzelausstellung von Jimmie Durham La vida continua bei Codalunga (Vittorio Veneto, Tv).

 

Paolo Mazzucato
Seit 1997 ist er bei der Niederlassung der Rai in Bozen als Regisseur und Moderator tätig. Im selben Jahr hat er begonnen, die Live-Rundfunkübertragung „Zeppelin“, ein Kulturprogramm, für RadioDue Region zu leiten und zu moderieren. Für die Niederlassung Rai in Bozen hat er Dokumentationen von regionalem Interesse produziert. Er war als Regisseur der sonntäglichen Kinderfernsehsendung auf Raitre "È Domenica papà" und hat als Fernsehregisseur bei den Produktionen von RaiSport mitgearbeitet.

 

Anna Scalfi
Künstlerin. Sie befasst sich mit dem Eindringen der modernen Sprache ins Alltägliche. Dabei gilt ihr besonderes Interesse der kritischen Betrachtung von Freiräumen und Verwaltungsformen der Gesellschaft. Zurzeit lebt und arbeitet sie in London, wo sie das Projekt From inside (I like the system) leitet, ein PhD Programm der Abteilung für Accounting, Finance and Management der University of Essex. Zu ihren Werken jüngeren Datums gehören: Celata (sotto la piazza scorre una roggia), Manifesta 7 Parallel Events, Trient (2008); Italia, esterno notte, agosto 2008, Loggia degli Abati, Palazzo Ducale, Genua (2008); Ogni nostra cognizione prencipia da' sentimenti, Videoart Yearbook 2008; Always half full, Fondazione Sandretto Re Rebaudengo, Guarene d’Alba (2008); Welcome to Italy, Mart, Museo di Arte Moderna e Contemporanea di Trento e Rovereto (2007); Money will save the World, Palais Brongniart, Place de la Bourse, Paris (2007).

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Sara Ventroni
Dichterin und Schriftstellerin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Zeitungen und Magazinen (“Nuovi Argomenti”, “L’immaginazione”, “Poesia”, “Accattone”, “Liberazione”, “Il Foglio”, ecc) veröffentlicht. Sie hat an wichtigen nationalen und internationalen Literaturfestivals teilgenommen und mit Musikern wie Alberto Mandarini, Luigi Cinque, Canio Loguercio, Maria Pia De Vito zusammengearbeitet. Auf RadioTre hat sie über das Leben von Jim Morrison und David Bowie gesprochen. Für RadioDue hat sie die Serie "Chi fa la spia" (Regie: G. Vacis) geschrieben. Verschiedene Poesie-und Belletristikanthropologien, unter anderem A occhi aperti, Mondadori 2008, beinhalten ihre Schriften. Ihre Werke sind in mehrere Sprachen übersetzt worden: ins Spanische von Isabel Miguel, ins Englische von Alistair Eliot und Anamaria Crowe Serrano, ins Französische von Jean Portante und ins Kroatische von Snježana Husić. Im Jahr 2005 ist ihr Theaterstück Salomè von No Reply herausgegeben worden und 2006 ist Nel Gasometro beim Verlag Le Lettere erschienen. Für dieses Werk wurde sie 2007 mit dem Premio Napoli ausgezeichnet.

 
Sara Ventroni